Black Sabbath

Seit den frühen 1970ern stehen die Briten für massive Schwerstgitarren und das Spiel mit dem Okkulten. Zu den Anfängen als Bluesrockband nannte man sich Polka Tulk, später Earth und ab 1969 dann Black Sabbath - nach dem gleichnamigen Horrorstreifen von Mario Bava, der zufällig im Kino gegenüber des Studios lief, in dem die Band ihr erstes Album aufnahm. Dieses, ebenfalls konsequent mit "Black Sabbath" (1970) betitelt, und die drei folgenden Longplayer, "Paranoid" (1970), "Master of Reality" (1971) und "Volume 4" (1972), gelten als die sonoren Glaubensschriften des Heavy Metals. Was die Hippie Rocker Led Zeppelin mit Songs wie "Stairway To Heaven" ins New Age zu retten versuchten, wurde von Sabbath mit Texten über soziale Umwälzungen, Selbstzerstörung und Teufelswerk auf die dunkle Seite der Macht geführt. Sludge-Ikone und Frontmann Ozzy Osborne wird phasenweise von Ronnie James Dio ersetzt, der der Legende nach für die Einführung der "Mano Cornuto", dem Metaller-Gruß mit gespreiztem Zeige- und Kleinfinger, in die Szene verantwortlich ist. Änderungen der Besetzung (7 Sänger, 6 Schlagzeuger, 6 Bassisten, 1 Keyboarder), die Gitarrist Tony Iommi fortwährend durchführt, sowie Ausflüge der Band in Prog-Rock Gefilde werden von Fans und Kritik nur schwer verkraftet, so dass Black Sabbath seit 1997 wieder in Urbesetzung spielt.
N.G.
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Interpret
Black Sabbath
Stadt
Birmingham
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