Cat Stevens

Er ist in den 60ern der Popmessias der britischen Hippiebewegung, in den 70ern der Prototyp des neuen, sanften Mannes, seit den 80ern überzeugter Moslem und damit nach Mohammed Ali der wohl prominenteste westliche Vertreter seines Glaubens - vor allem aber ist Cat Stevens alias Yusuf Islam ein versierter Schöpfer eingängiger Hooklines und Freund von ernsten Texten über die großen Lebensthemen. Songs wie "Wild World", "Hard-Headed Woman", "Lady D´Arbanville", "Moonshadow", "Morning Has Broken" oder "Father and Son" sind der Stoff, aus dem die Lagerfeuerpartys dieser Welt gemacht sind. Nachdem er 1977 knapp dem Tod entgeht, beendet Cat Stevens, der nach eigener Aussage nie ein Star sein wollte, seine Pop-Karriere und konvertiert zum Islam. Nach einer Reihe von religiösen Alben zwischen 1995 und 2002 veröffentlicht Yusuf 2006 mit "Another Cup" - in Anspielung auf "Tea fo the Tillerman" - den ersten Pop-Longplayer nach 28 Jahren.
Mike McGuirk
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Interpret
Cat Stevens
Stadt
London
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