Interpol
Kritiker mögen der Band aus NYC Trendklamotte und kühles Kalkül in einer von 80er Retrospektiven heimgesuchten Rockwelt nachsagen - ihre musikalische Nähe zu Joy Division oder The Chameleons ist unverkennbar. Mit ihrem Hang zur Düsterromantik allerdings, auch dies durchaus ein Trend derzeit, der sowohl das Songwriting als auch die Nebel-geschwängerten Bühnenshows prägt, unterscheiden sich Interpol von den Kollegen Strokes, White Stripes oder Franz Ferdinand. Hymnisch, elegischer Retro-Postpunk mit Gothik-Verweisen, wenn man so will.