James Brown

Musik > Soul/R&B > James Brown

Ob im Bläser-Arrangement eines "Cold Sweat", im verschränkten 'Drum' und 'Bass' von "Funky Drummer" oder in den Funkgitarren-Salven von "Soul Power", im Brownschen Sound steckt rohe Energie, auf ein Minimum komprimiert und luftdicht versiegelt. Mag Brown selbst mit Stöhnen, Geschrei und einer frühen Form des Sprechgesangs freizügig improvisiert haben, seine Band war stets perfekt programmiert - 'tight' ist untertrieben. Zahlreiche erfolgreiche Solokünstler, wie Maceo Parker, Clyde Stubblefield, Bernard Purdie, Jimmy Nolen, Fred Wesley, Bobby Byrd, Pee Wee Ellis and Bootsy Collins gingen durch Browns Soul-Schule. Er hatte immensen Einfluss auf Jazzer (Herbie Hancock, Miles Davis) und Reggae-Produzenten (Lee Perry, Sly & Robbie). Prince wäre ohne sein Wirken eine schlaffe, androgyne Popnudel. Und nicht zuletzt ist der Godfather of Soul auch der King of HipHop-Samples: So ziehmlich jeder HipHop-DJ der 80er und 90er hat doch irgendwann mal ein Brown-Sample verwendet. Am 25. Dezember 2006 verstarb James Brown in Atlanta an Herzversagen.

N.G.


Bilder

Fotos von Interpreten anzeigen

Näheres zu James Brown

 
 
 
 

World Radio