Ludwig van Beethoven

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Ludwig van Beethoven (1770 - 1827) schlug die Brücke zwischen Klassik und Moderne und half, den Status des Komponisten vom Kunsthandwerker zum Künstler aufzuwerten. Mit seinen fünf Klavierkonzerten, 32 Klaviersonaten, 16 Streichquartetten, zwei Messen, der Oper "Fidelio" und neun großartigen Symphonien ist Beethoven einer der meistaufgeführten Komponisten der Welt und gilt als Wegbereiter der Romantik. Beethoven wird am 17. Dezember 1770 in Bonn als Sohn eines Opernsängers geboren. Bereits mit 13 Jahren spielt er als Cembalist und Bratschist im kurfürstlichen Hoforchester. Mit Anfang 20 zieht es Beethoven nach Wien, der damaligen Musikhochburg Europas. Joseph Haydn, dessen Schüler er wird, ist von Beethovens Talent beeindruckt und prophezeit ihm die Karriere zu einem der bedeutendsten Komponisten Europas. Er verschafft ihm das Entree in die wichtigsten Konzerthäuser Wiens - der Rest ist Geschichte. Das tragischste und faszinierendste Kapitel in Beethovens Leben beginnt 1795 mit seinem Hörleiden, das 1818 schließlich zur völligen Taubheit führt. In diesem Zustand erschafft Beethoven die „Missa solemnis", seine 9. Sinfonie, die als Urknall der romantischen Sinfonik gilt, und die unvollendete 10 Sinfonie.


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