Jazz

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Für die Afroamerikaner im späten 19. Jahrhundert war die Marschmusik der heranrückenden Bürgerrechts-Armeen gleichbedeutend mit Befreiung und Gleichberechtigung. Kombiniert mit der kompositorischen Komplexität des Ragtime und der Tiefe des Blues entwickelte sich daraus Anfang des 20. Jahrhunderts eine der wenigen indigenen Kunstformen der Vereinigten Staaten: Jazz. Der ungeheure stete Wandel, dem der "Jas" im Laufe der folgenden Jahrzehnte unterzogen wurde, ist der extremen Hingabe seiner Interpreten geschuldet: Vom New York City Bebop eines Dizzy Gillespie oder Charlie Parker bis zum Free Jazz des Art Ensemble of Chicago; vom Fusion Jazz des großen Miles Davis oder Herbie Hancock zum Hard Bop eines Art Blakey. Ganz gleich allerdings, welche kompositorischen Mittel über die Zeit angewendet wurden, im Kern blieb Jazzmusik die Musik der Freiheit

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